Lampen und Leuchten

- Licht an!

Leuchten sind dekorative Gestaltungselemente im Haus und erfüllen unterschiedlichste Aufgaben. Doch auf die richtige Auswahl kommt es an. Bei fast jedem Bau von Büroobjekten werden sie als wichtige Fachleute hinzugezogen: Die Lichtplaner.

Längst hat sich nämlich die Bedeutung einer optimierten Innenbeleuchtung für ein angenehmes und produktives Arbeitsklima herausgestellt. Was für den gewerblichen Bereich gilt, lässt sich ohne Abstriche auf den Privatbereich übertragen. Leider findet hier nur selten eine professionelle Lichtplanung statt. Oft wird bei der Leuchtenauswahl nach dem Zufallsprinzip vorgegangen, oder weil man sich in eine bestimmte Leuchte "verguckt" hat - dabei wird nur allzu schnell der konkrete Anwendungsfall vernachlässigt.

Nun muss allerdings nicht jeder Hausbesitzer gleich einen kostspieligen Lichtplaner beauftragen, obwohl man dessen Konsultation bei einer Neubauplanung oder Gebäudesanierung durchaus erwägen sollte. Oft kann einem der beauftragte Architekt ensprechende Fachleute vermitteln. Einige allgemein gültige Regeln und Richtlinien für die optimale Beleuchtung kann man allerdings auch selbst bei der Leuchtenauswahl berücksichtigen.

An dieser Stelle scheint eine Begriffsdefinition sinnvoll: Das, was landläufig "Lampe" genannt wird, ist - korrekt betrachtet - eine "Leuchte", während das, was die Mehrzahl der Menschen als "Glühbirne" oder "Energiesparbirne" bezeichnet, die eigentliche Lampe ist. Im folgenden Beitrag werden wir uns konsequent an die fachlich richtige Sprachregelung halten.

Eine ungeeignete oder unzureichende Beleuchtung im Haus beeinträchtigt nicht nur das psychische Wohlbefinden der Bewohner, sie kann letztlich sogar die Unfallsicherheit maßgeblich beeinflussen, zum Beispiel bei der Treppenbeleuchtung, in der Küche, oder im Hobbykeller.

Ein wesentlicher Aspekt neben der generellen Helligkeit einer Leuchte ist die Lichtverteilung. Es gibt punktförmig strahlende Leuchten (Spots) und solche, die flächiges, oft auch indirektes Licht abgeben (das heißt, die eigentliche Lichtquelle ist verdeckt). Während Spots zur akzentuierten Beleuchtung (z. B. von Wandbildern) dienen, sind Flächenleuchten für die allgemeine Raumbeleuchtung weit besser geeignet. Nicht überall werden flächig strahlende Leuchten benötigt, in einem Wohnzimmer können sie sogar störend und ungemütlich wirken, während man in der Küche oder in einem Arbeitsraum keinesfalls darauf verzichten sollte.

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